25/06/2010 - RITA SIRAGUSA

Dal 29 Aprile al 25 Giugno alcune opere saranno in mostra all’Istituto Italiano di Cultura a Monaco di Baviera e allo Spazio Italia, Air Dolomiti, all’Aeroporto di Monaco.

Das Istituto Italiano di Cultura stellt mit der Präsentation dieser beiden viel versprechenden, jungen Protagonistinnen zwei künstlerische Positionen aus Italien am Beginn
ihrer Laufbahn vor. Während Siragusa mit schweren Kalibern in Form von Eisen- und Stahlskulpturen den kraftvollen Expansionsdrang repräsentiert, zeugen die verspielten
Collagen von Beltrami von einer eher verträumten Reflexion der Phänomene unserer zeitgenössischen Gesellschaft. Zusammen bündeln sie jene Energien, die das Potenzial
von Künstlerinnen veranschaulichen:Raum beanspruchende Präsenz und eindringliche sensible Betrachtung der Gegenwart.

Rita Siragusa (geb. 1973 in Brescia), Schülerin von Igino Legnaghi an der Brera in Mailand, setzt ihre skulpturalen Zeichen frei in den Raum. Von diesem geht ihre Inspiration aus, von ihm lässt sie sich führen. In ihren Arbeiten entsteht ein lebendiger Dialog zwischen der Materie und der sie umgebenden räumlichen Situation. Zahlreiche namhafte Kritiker haben sich bereits zu ihrem jungen Werk geäußert. Sie wird als “figura particolare nel quadro della scultura italiana contemporanea” betrachtet, “per la padronanza e varietà dei mezzi espressivi e per la grande coerenza che, da più di un decennio, la indirizza verso una ricerca molto personale, lontana dai cliché o dagli ammiccamenti alle mode del momento.” (Antonio Zavaglio)
Siragusas künstlerisches Streben ist ganz nach außen gerichtet. Sie fühlt sich essentiell der abstrakten Geste verpflichtet. Wenn wir uns das internationale Panorama, unter anderem mit Minimalismus, Arte Povera (Pistoletto, Merz ecc.) und Land Art vor Augen führen, dann können wir Rita Siragusas Werke mit diesen in Zusammenhang bringen – als Weiterentwicklung, als zeitgenös-sische Antwort auf dauerhafte Themen in der Skulptur der Moderne und Gegenwart, Motive, welche die großen Meister fortwährend beschäftigt haben. Siragusa hat Materialreduktion und Raum-bewusstsein ihrer Vorgänger verinnerlicht, gleichzeitig aber analysiert, transformiert und ihren Bedürfnissen angepasst, dank einer ganz persönlichen Interpretation. Ihre Skulpturen oder besser skulpturalen Installationen versinnbildlichen Aktion im Raum. Was bleibt, ist ein Zeugnis der künstlerischen Handlung, welche sich eben im Raum materiell manifestiert. Die Werke vereinen “recupero del mito, l’intuizione dell’eros” in einem “luogo scultura” (Claudio Cerritelli), den die Künstlerin stets aufs Neue erschafft.

 


Luogo Evento: MONACO